Donnerstag, 28. November 2013

Tag 7: Konkurrenzanalyse


Es gibt mehr als 200 Kriterien, die darüber entscheiden, wie hoch eine Website bei Google auf der SERP angezeigt wird.


Maßnahmen zur On Page Optimierung:
Bilder auf der Website sollten das Keyword im Titel nennen.
Keywords in der Description der Start- und der Unterseiten an den Anfang stellen
Call to Action in den Descriptions berücksichtigen

SERP: immer 10 organische Suchtreffer auf der ersten Seite

Page Rank: geht zurück auf Larry Page, einen der Gründer von Google
Der Page Rank ist ein Gütesiegel, das das Vertrauen, welches eine Website bei den Usern genießt, misst. Er wird gemessen mit einem Wert von 0 bis 10, wobei jede neue Website einen Wert von 0 hat und 10 der beste Wert ist; der Page Rank gilt global. 
Der Page Rank einer Website hängt von der Anzahl der Backlinks ab, die von anderen Websites auf die untersuchte Website bzw. deren Unterseiten führen. Vorteilhaft wäre es, wenn man Backlinks von Websites mit einem höheren Page Rank als die eigene Website auf die eigene Website setzen kann. Backlinks führen zu einem organischen Wachstum der Website. 
Darüber hinaus sollte man selbst Links auf andere Websites setzen (Linkjuices), um das Vertrauen weiterzugeben. Schließlich sollte man darauf achten, dass es nicht mehr Backlinks als Linkjuices gibt. Wenn eine Website einen Page Rank von 6 hat, muss sie nicht zwangsläufig auf der SERP vor einer Website mit einem niedrigeren Page Rank stehen. Der Page Rank ist nur eines von mehr als 200 Kriterien für das Google Ranking. Aktuell hat die Seite der US Regierung (www.usa.gov) einen Page Rank von 10.

Analyse Tools


seoquake.com

Kennziffern
Page Rank
Google Index (I): bei Google eingetragene Unterseiten der betreffenden Website
Alexa Rank (a): Weltrang der kompletten Website
Keyword Density (Dichte): Wie oft kommt das Keyword auf der Unterseite vor?
Wo? im Titel (T), als Keyword (K), in der Description (D)
Richtwert für Keyword Density: 2%
Höchstwert: 6%
Beitrag auf Unterseite: mehr als 300 Wörter, ideal für Suchmaschinen

woorank.com

Durchschnittswert: 50
Man sollte als Website ein Twitter-Konto haben, weil Google dies im Algorithmus berücksichtigt.
NB: Inhalte der Tweets werden nicht auf Google angezeigt
www-Klärung: URL mit und ohne www-Präfix führen zur gleichen Website; kein duplicated content
URL der Start- und Unterseiten: Nutzerfreundlichkeit, lässt sich leicht lesen
robots.txt und sitemap.xml müssen geschrieben werden.
Such-Snippet: Ausschnitt der Website auf der SERP
H1-Überschrift = Schlagzeile; eine H1 pro Unterseite
kein Blog oder eine Neuigkeiten-Seite (News, Aktuelles) sind Indizien für eine veraltete Website
Linkjuice = Link, der den User auf eine andere Website weiterleitet
no follow link = Hinweis auf eine andere Website, aber keine Weiterleitung
Open Directory Project (ODP) von Dmoz: Webkatalog/-verzeichnis
Google arbeitet mit Dmoz zusammen und zieht sich z.T. den Text für die Suchergebnisse.
Favicon in den header einbauen: Logo der Website
Spamfilter einrichten
W3C-Validierung: Fehler in der HTML-Programmierung (siehe www.validator.w3.org)

Weitere Analyse Tools:

Premium Tools für große Agenturen:
sistrix.de/toolbox
xovi.de

marketsamurai.com
Reiter dojo, dann Market Samurai = Videos
Tool arbeitet mit Daten aus Google und Bing/Yahoo

ibusinesspromotor.de = vergleichbar mit woorank.com

Alle Tools geben Hinweise darauf, wo die Websites der Konkurrenten Schwächen haben und wie die eigene Website verbessert werden kann.

Mittwoch, 27. November 2013

Tag 6: Fortsetzung Search Engine Marketing


Übungsaufgabe für Klausur: Wie ergänzen und unterstützen sich E-Mail Marketing und Affiliate Marketing?

Beispiel für eine Transferfrage (siehe im Buch ab S. 279)
Zielgebäude (Lammenett, S. 296)

 

AdWords


Key Word Advertising als dynamischer Prozess: kontinuierliche Anpassung der Keywords und der Kampagnenparameter

Einige Keywords werden nicht geschaltet, weil das Gebot für das Keyword unter dem Gebot für das Keyword auf der ersten Seite liegt, deshalb Gebote erhöhen. Man kann Keywords auch pausieren, wenn das aktuelle Gebot zu hoch ist.

Keyword-Umfang von Kampagnen:
kleine Kampagne mit ca. 100-200 Keywords
mittlere Kampagne mit ca. 1.000 Keywords
große Kampagne mit ca. 5.000 Keywords

Auswertung von Impressions, Klicks und Geboten im Such-Netzwerk und Display-Netzwerk.

Konfiguration des Display-Netzwerks (Reiter einblenden)
erst "+Ausrichtung", dann "Targeting" und schließlich "Placements": Seiten aussuchen, wo eine Google Anzeige geschaltet werden soll. Google muss dieser Auswahl nicht folgen. Alternativ kann man sich auch Vorschläge geben lassen. Man kann Placements auch unter "+Ausschlüsse" ausschließen (-computerbild.de)

Eine Prüfung, ob eine Buchung direkt beim Google Display-Netzwerk-Partner günstiger ist, lohnt sich nur bei kleinen Kampagnen. Onine Werbung: Abrechnung nach Impressions auf TKP Basis (CPM).

AdSense: Gegenpart zu AdWords, komplementäres Tool; Websites, die Google Werbeanzeigen (Text und/oder Bild) zulassen.

Traffic Estimator


unter "Anzeigengruppe" im Keyword Planer: Einschätzungen zu Klicks, Impressions und Geboten
"Schätzungen überprüfen" klicken sowie Gebot und Tagesbudget festlegen.
Bei Keywords, die selten gesucht werden, führt eine Erhöhung des Gebots nicht zu mehr Klicks.

Google Trends (www.google.de/trends)

häufige Suchanfragen in den letzten Tagen
Trendverlauf über die letzten Jahre
Geografische Verteilung: Land/Region/Stadt

Google Places

vgl. Branchenbuch oder Gelbe Seiten
Eintrag und Anmeldung sind kostenlos
für lokale und regionale Werbung
Anzeige des Standorts mit einem Fähnchen als Ausschnitt von Google Maps auf der SERP

Erst prüfen, ob Google überhaupt Platz für eine Places Anzeige zur Verfügung stellt. Es gibt Keywords, wo Google diese Werbemöglichkeit nicht einräumt

Auch wenn man weitere Orte im Profil anlegt, wird nur der Hauptstandort angezeigt. Will man im Nachbarort gefunden werden möchte, sollte man einen Mitarbeiter bitten, seine Adressdaten hinterlegen zu dürfen.

Profileinstellungen:
Kategorien auswählen
Öffnungszeiten eintragen
Beschreibung des Unternehmens; Möglichkeit, Backlinks einzufügen
Backlink = SEO Gold

Google schickt eine Postkarte zur Bestätigung an die hinterlegte Adresse (Betrugsprävention).

Buchung der Places Anzeige über AdWords Express: unflexibel (Google gibt Keywords vor, keine regionalen Einschränkungen möglich, ...) und damit teuer

Aufgabe: Wie können sich E-Mail Marketing und Affiliate Marketing gegenseitig ergänzen bzw. unterstützen?


Das Ziel im Affiliate Marketing für einen Merchant bzw. Advertiser ist es, Vertriebspartner (Publisher bzw. Affiliates) zu finden, der auf seiner Website Werbemittel des Advertisers platziert und dafür eine Provision (per click, per lead, per sale) erhält. Wenn ein Besucher auf der Website des Publishers auf das Werbemittel klickt und dann auf die Website des Advertisers gelangt, kann dieser den Besucher u.a. durch ein E-Mail Formular als Interessenten oder bestenfalls Neukunden gewinnen. Der Advertiser bindet also mit einem Newsletter einen Kunden, den er über die Website des Publishers gewonnen hat. Weiterhin kann der Advertiser E-Mails einsetzen, um neue Publisher zu gewinnen bzw. um seine bestehenden Publisher über Neuigkeiten, wie z.B. neue Werbemittel, zu informieren.
Aus der Sicht des Publishers kann dieser ein E-Mail Formular einrichten bzw. einen E-Mail Newsletter anbieten, um Besucher auf seine Website zu locken, damit diese dann dort auf das Werbemittel des Advertisers klicken und der Publisher somit eine Provision erhält. Der Publisher kann weiterhin E-Mail Adressen über Adresshändler kaufen, um einen Newsletter zu versenden und auch auf diese Art Besucher auf die Werbemittel des Advertisers zu lenken und dafür eine Provision zu erhalten.